Funktionsweise des Systems

Flüssiges Kohlendioxid wird in einem befüllbaren Tank aufbewahrt. Dieser ist am Fahrgestell des Fahrzeugs montiert. Meldet der Mikroprozessorregler Kühlbedarf, werden Ventile geöffnet, damit das flüssige Kohlendioxid vom Tank in den Verdampfer im Laderaum fließen kann. Elektrisch betriebene Ventilatoren erzeugen einen Luftstrom um die Kühlschlangen. Beim Verdunsten des flüssigen Kohlendioxids werden die Kühlschlangen und die Luft, die diese umströmt, gekühlt. Auf diese Weise zirkuliert gekühlte Luft durch den Laderaum, wobei der eingestellte Temperatursollwert eingehalten wird. Das jetzt gasförmige Kohlendioxid wird nach der Kühlung der Kühlschlangen und der Luft aus dem Fahrzeug in die Atmosphäre geleitet.

Wichtig dabei ist, dass das Gas selbst niemals in den Laderaum strömt. Die Regelung von Temperatur und Feuchtigkeit der transportierten Ladung erfolgt mithilfe des Luftstroms. Bei anderen Kryogensystemen wird das als Kühlmittel verwendete Gas direkt in den Laderaum geleitet, was potenzielle Sicherheitsgefahren mit sich bringt und für Frischwaren keine Regelung der Feuchtigkeit zulässt.

Der neue SR-3 CryoTech-Regler bietet verbesserte elektronische Funktionen für straffe und präzise Temperaturregelung zum Schutz der Ladung, Maximieren der Betriebszeit und Senken der Betriebskosten. Neue Telematikfunktionen dienen zur Unterstützung der Dateiübertragung und -verwaltung, um die für die optimale Nutzung des CryoTech-Systems erforderlichen Informationen bereitzustellen.

Für ein genaues Temperaturmanagement und Abtauvorgänge ist neben Kühlfunktionen zugleich eine Heizung erforderlich. Bei Sattelaufliegergeräten dient ein kleines Dieselheizgerät als Heizung. Für den LKW-Einsatz erfolgt die Erwärmung während der Fahrt über das Motorkühlwasser und im Netzbetrieb mithilfe einer elektrischen Widerstandsheizung.